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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 4. Januar 2007 |
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Bremerhaven
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Sie ist keine Schönheit, zeigt sich spröde im 50er Jahre Charme, und doch zieht sie die Menschen in ihren Bann.
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Auf den ersten Blick gibt es Wasser und Schiffe – Seefahrerromantik.
Doch auf den zweiten Blick gibt es noch sehr viel mehr in Bremerhaven zu entdecken.
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Stadtgeschichte
Eigentlich wollte die Freie Hansestadt Bremen nur Land für den Bau eines Hafens kaufen, der näher an der Nordsee lag. 1827 erwarb sie nördlich der Geestemündung ein Areal von 342 Morgen.
Bremerhaven war geboren.
Um den neu gebauten Alten und Neuen Hafen herum entwickelte sich die Stadt Bremerhaven. Kurios – bis heute hat sich nichts am hoheitlichen Status der Überseehäfen geändert. Das stadtbremische Überseehafengebiet Bremerhaven ist auch heute noch ein Stadtteil von Bremen. Bewohner, die in diesem Gebiet leben, sind offiziell Bremer.
Durch den zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört, zeigt sich die Stadt heute hauptsächlich im kühlen Charme der 50er Jahre. Doch besonders in den Stadtteilen Mitte und Lehe, mit wunderschönen Gründerzeit- und Jugendstilbauten, lässt sich noch erahnen, wie das damalige Bremerhaven ausgesehen hat.
Zwischen Bangen und Hoffen
Bekannt geworden ist die Stadt durch den Passagierverkehr nach Amerika. Von 1830 bis 1975 wanderten mehr als sieben Millionen Menschen über Bremerhaven nach Übersee aus. Somit war Bremerhaven der größte Auswandererhafen Europas. Ein Denkmal in der Nähe der alten Kaiserschleuse erinnert an diese, für manche Menschen so schwerwiegende Entscheidung. Tragische Abschiedsszenen spielten sich an der Kaje ab. Den heutigen Columbusbahnhof nennt man deshalb auch „die Kaje der Tränen“.
Viele Auswanderer sahen in Europa keine Zukunft mehr und erhofften sich in Amerika, dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ eine vielversprechendere Zukunft. Ab dem 8. August 2005 können Sie diese Zeit wieder lebendig werden lassen. Dort sind die Schicksale der Auswanderer dokumentiert. Familienschicksale lassen sich so nachvollziehen.
Bewegende Geschichte
Alte Hafen-, Fischerei- und Schiffstradition wird heute durch Lebensmittelindustrie, neue Technologien und den ständig wachsenden Containerhafen abgelöst.
Traditionswerften versuchen sich durch Spezialisierung am Markt zu behaupten.
Im Deutschen Schifffahrtsmuseum mit seinem Museumshafen sowie im Historischen Museum ist die alte Schiffs- und Hafentradition noch zu bewundern.
Zusammen mit dem Zoo und dem Schaufenster Fischereihafen werden es touristische Anziehungspunkte. Ein neuer Wirtschaftszweig ist geboren. Handelsbetriebe lassen sich am Stadtrand nieder. Das Alfred-Wegener-Institut und die Hochschule bringen frischen wissenschaftlichen Wind in die Stadt.
Kulturhappen
Stadttheater, Theater im Fischereihafen und viele kleine Bühnen bieten ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.
In Restaurants lässt sich herrlich frischer Fisch und norddeutsche Spezialitäten genießen. Kneipen, Diskotheken und Clubs bieten Nachtleben für jeden Geschmack.
Ebbe und Flut
Auf einer Fläche von 78 Quadratkilometern schmiegt sich Bremerhaven wie ein schmales Band an den Wasserlauf der Weser. Dadurch gelangt man schnell von jedem Standort der Stadt ans Wasser. Die langen Deiche entlang des Flusslaufes laden zu erholsamen Spaziergängen ein.
Die Bremerhavener lieben „ihren Deich“ und sind mit Wasser und Meer eng verbunden. Ein Bremerhaven ohne Wasser und Wind ist ein Fisch auf dem Trocknen.
Viele weitere Informationen gibt es unter: www.bremerhaven-touristik.de
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Februar 2007 )
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