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Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 17. Januar 2007

50 Mal Fischereihafenrennen! - Warum?

Um das Mögliche zu schaffen, muss man das Unmögliche versuchen.
Mit dieser Philosophie organisiere ich nun schon die Rennen der letzten sechs Jahre, beziehungsweise der vergangenen 16 Jahre, oder sind es nicht eigentlich 37 Jahre?

Nein, ich muss 1969 anfangen, als unsere Moped-Gang das erste Mal auf „große“ Tour von Gnarrenburg nach Bremerhaven zum Fischkistenrennen aufbrachen - das war zumindest aus heutiger Sichtweise der eigentliche Anfang für mich „das“ Fischereihafenrennen bis heute zu begleiten!

1975 gründete ich den MC-EWD-, Motorradclub i. Elbe-Weser Dreieck, der heute noch besteht. Das Hauptinteresse galt dem Tourenfahren, doch für mich gab es nur den Straßenrennsport. So kam ich Anfang der 80er Jahre auch als Fahrer zum Rennen und somit zum Fischereihafenrennen. Diese Zeit ist unvergessen! 1990 wurde ich zum 2. Vors. des MSC-Unterweser gewählt und versuchte, das 1952 erstmalig ausgetragene Fischereihafenrennen, mit dem damaligen 1. Vors. Hartmut Schulze, am Leben zu erhalten. Doch als die Voraussetzungen für Straßenrennen nicht mehr gegeben waren, löste sich der MSC-Unterweser auf, so das ein ganzes Jahr nichts passierte. Aber mein Entschluss stand fest: Dieses Fischkistenrennen darf nicht in Vergessenheit geraten ! OMK-Abnahme-Komissar Max Deubel kam und befand die vorhandene Strecke als renntauglich. Doch Baumaßnahmen und andere Hindernisse machten ein Rennen zu dem Zeitpunkt leider nicht möglich!

So wurde nach Alternativen gesucht und in Polen gefunden, Posen oder Poznan - Renntraining, Teilemarkt und Oldtimertreffen usw. 1995 wurde der MSG-Weserland e.V. gegründet und die Basis für einen Neuanfang des Fischereihafenrennens geschaffen.

Endlich das Jahr 2000: Nach langer, langer Zeit, konnten wir  „das“ Rennen wieder in Angriff nehmen! Trotz einiger Probleme beim Aufbau, gingen die Rennen bei traumhaften Wetter über die Bühne. 2001 gab es einen kräftigen Rückschlag. Sturm, Kälte und Dauerregen zwangen uns einige Läufe vorzeitig abzubrechen. Den Zuschauern und Fahrern sei es heute noch gedankt, dass sie durchgehalten haben!

2002: Die Streckenführung, die auch heute noch gefahren wird, wurde mit zwei Brücken, eigens für die Zuschauer erweitert. So wird versucht, jedes Jahr etwas für Zuschauer und Fahrer zu verbessern.

Auch 2008 möchte ich den Besuchern ein erlebnisreiches Wochenende bieten. So werden wieder Tribünen errichtet, damit auch der gebotene Motorsport gesehen wird.Dieses Mal wieder dabei: Ralf Waldmann, Elmar Geulen, Reinhard Strack und viele weitere, mehr oder minder, bekannte Fahrer.

Teilnehmer aus Schweden, Holland, Belgien, Kroatien und Österreich werden erwartet.

Den Anfang in der letzten Saison machten wir in Marburg an der Lahn. Es war nur eine Frage der Zeit, wann in dieser Region ein echtes Straßenrennen stattfindet. In Erinnerung an Karl Lottes, WM-Fahrer, hatten der ehemalige GP-Fahrer Reinhard Strack und ich diese Veranstaltungen geplant und beschlossen, trotz der kurzen Vorbereitungszeit die Rennen durchzuführen. Die Rennklassen glichen denen in Bremerhaven. Der Lahnbergring befindet sich im Einkaufszentrum Wehrda-Park. Dieses Rennen war 2007 eine gute Gelegenheit sich auf Straßenrennen einzuschießen.

Sollte es keine unüberwindbaren Hindernisse mehr geben, können alle Straßenrennfahrer noch einen Saisonhöhepunkt zu Ende des Sommers 2008 in Hannover feiern. Das Eilenriederennen soll wieder stattfinden, am 03. bis 05. Oktober auf dem Eilenriede Expokurs – an der A 37.

Wie schon erwähnt: Um das Mögliche zu schaffen, muss man das Unmögliche versuchen.

1. Vors. MSG-Weserland ev.
Hinrich Hinck

Fotos: Archiv Hinck






























Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. Mai 2008 )